Einweihung Elisabethfehn Teil 1

Schüler können in neues Haus einziehen

Förderschule in Elisabethfehn  – Einweihung

BildBILD: Hans Passmann  Bild vergr��ern

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Barßel – Die Erweiterung der Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung in Elisabethfehn ist abgeschlossen. Der Neubau sowie der Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung aus dem Jahre 1920 sind fertiggestellt. Für diesen Schulzweig wurde nicht nur die ehemalige Grundschule Elisabethfehn-Ost saniert und umgebaut, sondern durch einen Erweiterungsbau von 13 mal 16 Meter Größe ergänzt.

Minister kommt
Der Erweiterungsbau fügt sich mit seinen Proportionen und der Gestaltung mit Klinkermauerwerk und einem Satteldach gut in die vorhandene dörfliche Struktur ein, sagt der Pressesprecher des Landkreises Cloppenburg, Ansgar Meyer. Nun folgt nach den Sommerferien die feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes. Dazu wird am Freitag, 6. August, ab 11 Uhr in Elisabethfehn Kultusminister Bernd Althusmann erwartet. Er hält die Festansprache.

Das Programm sieht nach der Begrüßung durch Schulleiter Peter Wieder die Einsegnung durch die Geistlichen verschiedener Konfessionen vor. Als Hausherr spricht Landrat Hans Eveslage. Bürgermeister Bernd Schulte übermittelt ein Grußwort, bevor die Schlüsselübergabe durch das Architekturbüro Angelis & Partner erfolgt.

Die Förderschule ist vom Landkreis Cloppenburg als Schulträger zum Schuljahr 2004/2005 in den Räumen der früheren Grundschule Elisabethfehn-Ost unmittelbar am Elisabethfehnkanal eingerichtet worden. Sie wird als Außenstelle der rund acht Kilometer entfernten Soeste-Schule in Barßel geführt. Es handelt sich bei der Förderschule um einen Schulzweig für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung.

Sanierung
In mehreren Bauabschnitten wurden das neue Schulgebäude und das dazugehörende Schulgelände saniert, um einen Neubau für die Oberstufe (Klassen sieben bis neun) und Anbauten für die Sozialpädagogik und den Musikbereich erweitert und eingerichtet. Beschult werden am Standort Elisabethfehn Kinder aus dem gesamten Landkreis Cloppenburg. In dieser Schulform lernen sie Regelsysteme für ein konstruktives Zusammenleben von Mitschülern und Lehrern, aber auch den Abbau eines möglichen Aggressionspotentials.

 Dieser Schulzweig versteht sich als Durchgangsschule. Nach einer Eingewöhnungsphase sollen die Schüler in zwei bis drei Jahren ihre Orientierung wieder finden und ihr Verhalten soweit stabilisieren, dass sie an die Regelschule zurückgeschult werden können.

TEIL 2

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