Landkreis Cloppenburg

Architektenwettbewerb für die Förderschule in Elisabethfehn abgeschlossen

Landkreis Cloppenburg – Der vom Landkreis Cloppenburg für die geplante Erweiterung der Förderschule Elisabethfehn ausgeschriebene Architektenwettbewerb ist abgeschlossen. Mit dem 1. Preis zeichnete das Preisgericht den Entwurf der Architekten Angelis und Partner, Oldenburg, aus. Dieser Entwurf wird dem Landkreis Cloppenburg vom Preisgericht als Grundlage für die weiteren Planungen vorgeschlagen.
In dem vom Kreis ausgelobten Wettbewerb hatten acht Architekturbüros ihre Entwürfe für die Erweiterung der in den Räumen der alten Grundschule in Elisabethfehn-Ost eingerichteten Förderschule eingereicht. Die Wettbewerbsaufgabe bestand in der Planung eines Erweiterungsbaus mit vier allgemeinen Unterrichtsräumen, fünf Fachunterrichtsräumen, weiteren Therapie- und Mehrzweckräumen sowie einem Verwaltungs- und Lehrerbereich.
Für die Bewertung durch das für den Wettbewerb gebildete Preisgericht wurden die eingereichten Entwürfe mit Tarnziffern versehen, so dass keine Rückschlüsse auf den jeweiligen Entwurfsverfasser möglich waren. Aus den eingereichten Arbeiten wählte das Preisgericht unter Vorsitz von Architekt Wilhelm Pörtner, Hilter, einstimmig den Entwurf der Architekten Angelis und Partner als Sieger des Wettbewerbs aus. Dieser Entwurf sieht den Neubau eines rund 13 Meter x 36 Meter großen Gebäudes vor, dass über eine als Flachdach ausgebildete Spange mit dem vorhandenen Altbau verbunden wird. Nach Meinung der Preisrichter fügt sich der Neubau mit seinen Proportionen und der Gestaltung mit Klinkermauerwerk und einem Satteldach mit Ziegeleindeckung besonders gut in die vorhandene dörfliche Baustruktur ein. Auch die im Entwurf vorgeschlagene Ausnutzung der vorhandenen Bausubstanz sei gut durchdacht. Vorteilhaft sei weiter, dass die Baumaßnahme ohne größere Einschränkungen des laufenden Schulbetriebes durchgeführt werden könne. Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf und alle weiteren Wettbewerbsarbeiten sind noch bis zum 27. November im 1. Obergeschoss des Kreishauses ausgestellt und können dort von Interessierten besichtigt werden.

Nach der nun folgenden Beratung im Schulausschuss am 4. Dezember wird der Kreistag voraussichtlich in seiner Sitzung am 18. Dezember darüber entscheiden, ob der Planungsauftrag für die Erweiterung der Förderschule an die Architekten Angelis und Partner vergeben werden soll. Dann könnte die Baumaßnahme im Frühjahr 2008 ausgeschrieben und -voraussichtlich im Sommer 2008 mit dem Bau begonnen werden.

Die im Jahr 2004 eingerichtete Förderschule in Elisabethfehn mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung befindet sich noch im Aufbau und wird zur Zeit als Außenstelle der Soeste-Schule Barßel geführt. Im laufenden Schuljahr besuchen 43 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 1 – 6 die Schule. In den nächsten Jahren sollen die noch fehlenden Jahrgänge 7-9 hinzukommen. Bei einer Klassenstärke von durchschnittlich 10 Schülern und jeweils einer Klasse pro Jahrgang ergibt sich dann eine Gesamtzahl von 90 Schülern.

Süd-West-Ansicht der Schule mit dem von den Architekten Angelis und Partner geplanten Erweiterungsbau links im Bild.

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