Zirkus

 

 

Bild: hans Passmann

Die Kinder der Soeste-Schule überraschten die begeisterten Eltern und Schüler im Zirkus „Traumfabrik“. Bild: Hans Passmann

Popcorngeruch lag in der Luft. Zahlreiche kleine Artisten und Akrobaten warteten ungeduldig und aufgeregt auf ihren großen Auftritt. Pünktlich erklang die Zirkusmusik und dann hieß es: Die Manege ist frei – die Show kann beginnen. Fast 200 Zuschauer saßen auf ihren Stühlen. In der Stille spürte man das Knistern der Anspannung. Und dann ging es los. Aus Schülern wurden Artisten.

Sie verzauberten das Publikum – überwiegend Klassenkameraden, Eltern und Schüler der Grundschule Sonnentau sowie des Kindergartens „Die Arche“ – mit einer fulminanten Show. Es war ein Feuerwerk an Zirkusakrobatik, die die Zuschauer im Zirkus „Traumfabrik“ des Förderzentrums Soeste-Schule Barßel in der Sporthalle in Elisabethfehn erlebten. Die Schüler der Unterstufen eins bis vier präsentierten Zirkusdirektoren, Tücher- und Balljongleure, Kugelläufer, Tellerjongleure, Clowns oder Einradfahrer.

Über das Schuljahr hindurch hatten etwa 40 Schüler am Zirkusprojekt unter Leitung von Monika Poelmeyer, Steffi Poelker, Stephanie Tönjes und Sonja Setjeeilers geprobt. „Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft stellt der Zirkus mit seinen unendlichen Erlebnismöglichkeiten für Kinder und für alle Beteiligten ein Beispiel dar, dass es möglich ist, durch Freude und Spaß Zufriedenheit und Selbstbestätigung zu erfahren“, sagten die Pädagogen. „Die Schüler lernten Wertschätzung kennen und dass sich ihre Arbeit gelohnt hat.“

Langfristig angelegte Zirkusprojekte seien als erlebnispädagogische Maßnahme sehr gut geeignet, um die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern zu fördern und die sozialen Kompetenzen zu stärken, ist der Leitgedanke. So zum Beispiel bei der Menschenpyramide, wo es darum geht, Gemeinschaft zu zeigen.