Sa. Okt 1st, 2022

Unser Camp und Zuhause für 4 Wochen

Im Zeitraum vom 13. Juni bis 8. Juli 2022 machten sich alle Schülerinnen und Schüler der Soeste-Schule auf den Weg zu einem Campingabenteuer am Jümmesee. Der „Stickisee“, wie er auch genannt wird, fasst mehr als 11 Hektar. 

„Mampfi“ unsere schuleigene Bratwurstbude

Für viele der Jugendlichen war es das erste Campingerlebnis. So stellte das Aufbauen der Zelte eine große Herausforderung dar, die jedoch mithilfe von Instruktionen durch erfahrene Lehrkräfte und Schulbegleitungen mit Bravour gemeistert wurde. 

Das Küchenzelt mit Selbstverpflegung
Viel Spaß und verrückte Aktionen standen auf dem Programm

Das Wetter spielte mit, und so hatten alle viel Spaß an Kanufahren, Stand-up-Paddling, Angeln, Wasser- und Strandspielen. Auch ein Besuch der Burg Stickhausen stand auf dem Programm. Gemütliche Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot rundeten diese aufregenden Tage ab. 

Kanus, Sups, Badeinseln und weitere Gerätschaften sorgten für viel Freude

Ermöglicht wurde dies durch Gelder aus dem Paket „Startklar für die Zukunft“. Auf diese Weise ließ sich ein minimales Budget ansetzen. So waren alle Familien – auch jene, die das Pandemiegeschehen besonders hart getroffen hatte – imstande, ihrem Kind die Fahrt zu finanzieren. Das Motto „weniger ist mehr“ kam sehr gut an, sodass schließlich sehr müde, aber glückliche junge Menschen die Heimfahrt antraten und alle den Wunsch äußerten, bald wieder so etwas erleben zu dürfen.

Hier ein kurzer Bericht der Klassen Hempelmann/Bojang und Willms

Schön war´s …

unsere Klassenfahrt zum Jümmesee …

die coronabedingte Planungsunsicherheit veranlasste das Planungsteam der Soeste-Schule Barßel, eine abenteuerliche Alternative für die Nutzung der Klassen 1 bis 10 am nahegelegenen Jümmesee (Stickisee) zu ermöglichen.

Für die Klassen 3 und 4 von Frau Hempelmann-Bojang und Frau Willms ging es am 15.06.22 vom Barßeler Hafen auf besondere Weise los.

Mit den drei Booten und den schuleigenen Kapitänen (Schulleiter K. Kuszak, Hausmeister E. Walter und dem päd. Mitarbeiter Jörg Eberlei) stiegen die Schüler*innen in die Boote, die am Barßeler Hafen auf sie warteten.

Der Bootstransfer zum SSB Camp

Die naturkundige Fahrt entlang der Soeste und Jümme führte bis zum Bootsanleger in Stickhausen. Von da aus ging es mit großen Schritten zu der Zeltstadt, die direkt am See aufgebaut wurde. Großraumzelte zum Übernachten, aber auch für den kulinarischen Bereich. Die beiden pädagogischen Mitarbeiterinnen Anja Fricke und Gaby ernst Weber haben für die insgesamt vier Wochen ihren Aufgabenschwerpunkt zum leiblichen Wohle der Schüler*innen an den See verlagert. 

Spiel und Spaß am Jümmesee

Bei wärmsten Temperaturen war das Spielangebot mit Wassertrampolinen, Stand up paddles und Wassermatten eigentlich schon ausreichend. Doch die Möglichkeiten am Stickisee sollten und wollten ausgeschöpft werden: Ein Volleyballspiel am späten Abend sowie ein pfadfindergerechtes Stockbrot an der nahegelegenen Grillhütte mit Kinderdisco rundeten das Programm vollends ab. 

Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten dann auch noch die beiden Mitglieder des Burgvereins, die uns genügend Hintergrundinformationen über die Burg Stickhausen gaben und mit kreativen Aufgaben dafür sorgten, dass diese Informationen gut verknüpft in Erinnerung bleiben. Alle Schüler*innen durften ein Lederarmband mit ihren Initialien prägen und somit ein Unikat mit nach Hause nehmen.

Frau Hempelmann-Bojang und Frau Willms

Die Schüler*innen der Soeste-Schule Barßel haben alle einen Unterstützungsbedarf hinsichtlich ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung. Der ohnehin schon enge Draht der Lehrerinnen zu ihren Mitschülern zeigte dennoch, dass andere Lernorte noch weitere Möglichkeiten schaffen und Verhaltensweisen, die in der Schule an der Tagesordnung sind, sich gar nicht zeigen oder man ihnen anders begegnen kann. Wie schön, dass beide Lehrerinnen an ihren Schüler*innen noch ganz neue Seiten entdecken konnten. Auch der Mut zur Übernachtung, der von einigen Schüler*innen als große Hürde wahrgenommen wurde, konnte durch eine gute Gemeinschaft gestärkt werden.

Am letzten Tag gab es noch ein gemeinsames Frühstück mit den Eltern und Erziehungsberechtigten, die ihre Kinder dann ganz ausgepowert mit ins Wochenende nehmen durften. Am Ende bleibt der freudige Ausblick darauf, dass das nächste Jahr auf keinen Fall woanders stattfinden soll. 

Von admin

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