Tierischer Besuch

Für ein paar Stunden ging es am Schulstandort Elisabethfehn ein wenig wilder zu. Grund dafür: Schulhund „Fidi“ hatte seine Hundefreunde „Monti“ und „Isla“ zu Besuch. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Projekts „Rund ums Tier“ ging es zu einem ausgiebigen Spaziergang an den Hollner See. Dabei wurde das Sozialverhalten der Hunde im Freien beobachtet. Doch auch ausgiebige Wettrennen zwischen Kindern und Hunden kamen nicht zu kurz. Trotz eisiger Kälte hatten alle eine Menge Spaß.

Tilo:
„Mir hat der Ausflug mit den Hunden sehr gefallen. Ich werfe den Hunden am liebsten Stöckchen.“
Janin:
„Obwohl es sehr kalt war habe ich den Ausflug mit den Hunden genossen. Es ist interessant zu sehen, wie die Hunde sich untereinander verstehen. Als Monti und Isla gehen mussten war ich richtig traurig.“
Ties Ole:
„Mir war richtig heiß, weil ich so viel mit den Hunden gerannt bin. Das hat echt Spaß gemacht“
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Lehrerinnen und Lehrer bilden sich fort

„Wie können wir Kinder und Jugendliche mit schweren körperlichen oder seelischen Verletzungen (Traumata) einfühlsam darin unterstützen, den Schulalltag erfolgreich zu bewältigen?“ – diese Frage stellten sich die Lehrerinnen und Lehrer des Schulstandortes Barßel auf ihrer Fortbildung am 2. November 2018.

Sie hatten den „Sturmfänger“ Traumaberater Jürgen Weihrauch (Bild) eingeladen, ihnen bei der Suche nach Antworten zu helfen. Nach einer mit vielen Erfahrungen aus der Praxis angereicherten Einführung in das Thema „Traumasensible Pädagogik“ arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer in Gruppen und anschließend wurden die Gruppenergebnisse mit allen besprochen und diskutiert.

Anregungen zum Denken gab es reichlich, und aus seinen beiden Koffern zauberte Herr Weihrauch, passend zum Thema, Bücher und Spielmaterialien hervor.

„Ein langer und anstrengender Tag, aber einer, der sich gelohnt hat!“ – das war die übereinstimmende Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Für die Schülerinnen und Schüler des Standortes Barßel war an diesem Tag unterrichtsfrei. Einige von ihnen wurden in der Schule betreut und hatten einen schönen Schultag ohn Unterricht.

Der zweite Teil der Fortbildung findet im nächsten Jahr statt, am 04.02.2019,dann werden wieder einmal Lehrer und Lehrerinnen die Schulbank drücken.

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Sankt Martin ritt voran…

Am 09.11.2018 war es wieder soweit: der Standort Barßel hatte für 17.00 Uhr alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Angehörigen und vielen bunten Laternen zum Martinsfest eingeladen.

Die Ausgestaltung des diesjährigen Umzugs lag in der Verantwortung der Reitgruppe der Soeste-Schule. An drei Orten spielten die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten Stationen des Lebens von Sankt Martin in kleinen Theaterszenen nach. Danach führte Martin auf seinem Pony Lilly und die Schülerinnen und Schüler der Reitgruppe den großen Umzug (mehr als 100 Mitstreiter) zum nächsten Theaterschauplatz. Dort gab es nach dem nächsten Akt leckere Martinsgänse aus Quark-Öl-Teig (gebacken von der Bäckerei Bus in Rhauderfehn und gespendet vom Förderverein der SSB) für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nach dieser kleinen Stärkung führte Martin den Laternenumzug mit musikalischer Begleitung zurück zum Schulhof. Dort wurde nach dem letzten Akt das reichhaltige Mitbringbuffet eröffnet.

So klang auch das diesjährige Martinsfest mit einem geselligen Abend an den Feuerkörben und mit dem Pony auf dem Schulhof aus.

An dieser Stelle danken wir allen Teilnehmern, die etwas zum Buffet beigetragen haben und die uns vor, während und am Ende des Festes so tatkräftig unterstützt haben.

Ein besonderer Dank gilt Petra Prins für die Möglichkeit und das Vertrauen, das Pony Lilly auszuleihen. Weiter danken wird der Reitgruppe für das verlässliche Mitwirken an diesem gelungenen Fest, den beiden „großen“ Schülern unseres Standortes Barßel und ihrer Lehrerin für die Hilfe über den gesamten Abend sowie Herrn Kunze für die musikalische Begleitung und dem Team der  Soeste-Schule, die dieses Fest mitgetragen und ausgestaltet haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf das Martinsfest im nächsten Jahr.

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Erinnerung an die Reichsprogromnacht

Generalanzeiger vom 10.11.18. Bild und Text: Hans Passmann

Den „Leuchter“ überreichte die Schülervertretung des Schulzentrums Barßel im Beisein von Dr. Irmgard Kannen (links) an die Schüler der Soeste-Schule Barßel vom Standort Elisabethfehn.

Jungen und Mädchen gedachten im Schulzentrums Barßel der Opfer. Während einer Feierstunde wurde der „Leuchter gegen das Vergessen“ an Vertreter der Soeste-Schule weitergereicht.

 

 

 

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Der Wald tut den Schülern gut

In Projektgruppen, etwa im Wald, entfalten die Schüler ihre Fähigkeiten.

Waldgruppe der Soeste-Schule Barßel: Jason, Can und Allessandro vor ihrer Hütte

„Soll ich Ihnen den Kletterbaum zeigen?“ Maik flitzt durch den Wald und klettert dann flink einen Baum hinauf. Auf einem dicken Ast in gut drei Metern Höhe macht er es sich gemütlich. „Von hier aus kann ich gut beobachten, was die Anderen machen“, erzählt der Zehnjährige. Die „Anderen“ sind sieben weitere Schüler des Waldprojekts der Soeste-Schule Barßel. Das Projekt ist als Teil des Sozialtrainings fest in den Unterricht eingebunden.

Hütten bauen, klettern, schnitzen oder einfach nur umhocken: Beim Waldprojekt der Soeste-Schule gibt es keine Vorgaben, Den Schülern tut es gut, „einfach nur hier zu sein“.

„Das kommt Kindern entgegen, die verhaltensauffällig sind“, sagt Robert Heetderks. Zweimal wöchentlich fahren die Schüler in ein Waldstück am Hollener See, mit dabei sind der betreuende Lehrer Robert Heetderks, die Sozialpädagogin Anke Schoon und Lisa Jansen, eine Integrationshelferin.

Auszug aus der NWZ vom 02.11.2018 von Nathalie Meng

hier gehts zum kompletten Artikel

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Kürbisernte im Schulgarten

Bereits im Frühjahr begann die damalige Klasse 1 damit Pflanzen in die neuen Hochbeete zu setzen. Schnell konnten Tomaten, Gurken, Erdbeeren und vielen andere Pflanzen beim Wachsen beobachtet werden. Das Ernten machte den Schülern natürlich besonders viel Spaß!

Ein Highlight ereignete sich diese Woche! Endlich konnte der Kürbis geerntet werden!
Mit einem Gewicht von 12,9 kg ist er der ganze Stolz der Klasse 2 und wird nun zu Marmelade und Kürbisbrot verarbeitet.

Ein herzliches Dankeschön auf diesem Weg an Herrn Merla und seine AG, die die Hochbeete für uns baute.

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Schulausflug des Schulstandortes Barßel nach Jaderberg

Passend zum Weltkindertag fuhren alle Lerngruppen der Grundstufe des Standortes in Barßel am 20.09.2018 in den Jaderpark. Am wohl vorerst letzten Spätsommertag des Jahres 2018 beobachteten die Schülerinnen und Schüler mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Soeste-Schule wilde und zahme sowie heimische und exotische Tierarten.

Viel Spaß, Bewegung und Action boten die zahlreichen Fahrgeschäfte, Spiel- und Kletterangebote sowie Wasserattraktionen.

Um 15.00 Uhr kehrten alle Ausflügler wohlbehalten, glücklich und zufrieden mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und etwas Müdigkeit im Gepäck zurück.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Grundstufe erlebten einen ereignisreichen Tag im Tierpark mit der Möglichkeit noch viele Fahrgeschäfte und Kletter- und Bewegungsangebote zu nutzen. Die „Großen“ des Schulstandortes Barßel waren natürlich auch dabei und erlebten einen spaßigen, actionreichen und vergnüglichen Tag im Park.

 

Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern, die mit Ruhe und Ausdauer sowie Verlässlichkeit die jüngsten Schülerinnen und Schüler der SSB im Park begleitet und unterstützt haben.

Das Mitarbeiterteam der SSB sagt: DANKE! Das hat Spaß gemacht. Euch nehmen wir gerne wieder mit!!

Fazit: das sollten wir unbedingt wiederholen !

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Inklusionshelfer Pool an der Soeste-Schule Barßel

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, wir freuen uns, dass unser Konzept zur Schulbegleitung im Jugendhilfeausschuss Anklang gefunden hat. In unzähligen Elterngesprächen haben Sie uns immer wieder darauf hingewiesen, dass sie bei der Beantragung eines Einzelfallhelfers für Ihr Kind viel Zeit und Kraft brauchen und Ihr Kind die Hilfe nicht erst in ein paar Monaten benötigt. Mit dem Jugendamt Cloppenburg haben wir einen verlässlichen und offenen Partner gefunden mit dem wir in das Gespräch gehen konnten und eine gute Lösung gefunden haben.
Am 23.09.2018 votierte der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Cloppenburg einstimmig für die Bildung eines I-Helferpools an der Soeste-Schule Barßel. 
Bisher:
Bisher war es so, dass die individuelle Bewilligung einer Schulbegleitung an das Kind gebunden war. Damit diese Hilfe den Schülern zuteil werden konnte, musste eine ärztliche Diagnose, eine Antragstellung beim Jugendamt, ein Schulbericht und weitere Hürden genommen werden. Die Bewilligung eines Einzelfallhelfers war bisher immer zeitlich begrenzt und wurde durch das Jugendamt bei den regelmäßig stattfindenden Hilfeplangesprächen überprüft und gegebenenfalls verlängert oder auch eingestellt.
So erstreckte sich der Zeitraum von der Antragstellung, über die Diagnose des Arztes bis hin zur Arbeit am Kind im günstigsten Fall auf mehrere Monate. Anschließend musste ein geeigneter Integrationshelfer (die Chemie zwischen Kind und Helfer muss stimmig sein) gefunden werden. Die Einzelfallhilfe war direkt dem Kind zugeordnet und war diese erkrankt, so wurde im Regelfall kein Ersatz gestellt und das Kind musste ohne Schulbegleitung auskommen. So kam es auch vereinzelt vor, dass sich mehrere Helfer in einer Klasse befanden und nur mit „ihrem Kind“ arbeiteten. Ein flexibler Einsatz erscheint da sinnvoll und zielführend, denn das Kind bekommt nur dann die Hilfe, wenn es sie auch benötigt. Eine „Entwöhnung“ bis hin zum eigenständigen Arbeiten kann somit effektiv angebahnt werden.
NEU:
Zum 15.10.2018 steht der Soeste-Schule Barßel ein fester Stamm von erprobten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung. Somit können die MitarbeiterInnen ohne vorherige Diagnostik seitens eines Arztes und ohne weitere Anträge durch die Eltern sofort die bedürftigen Schülerinnen und Schüler begleiten. Eine Stigmatisierung entfällt, da für andere Schüler nicht ersichtlich ist, wer zu welchem Kind gehört. 
Das Pilotprojekt wird bis zum Januar 2020 laufen und durch eine Evaluation auf seine Wirksamkeit und Qualität überprüft. Eine regelmäßige Fortbildung der Mitarbeiter, sowie fest installierte Dienstbesprechungen im Team mit Lehrern und Sozialpädagogen stellen einen Teil der Qualitätssicherung dar.
Weitere Information bekommen sie hier

 

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Erweiterung: unser neues Haus Schleusenstraße 101

So, nun ist es so weit. Nachdem wir unser neu erworbenes Haus in Efehn renoviert haben, können wir dort unser pädagogisches Angebot erweitern und in einer netten Atmosphäre auf die verschiedensten  Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler eingehen. Nun stehen uns weitere 7 Räume zur Verfügung, welche sehr unterschiedlich genutzt werden können. So haben wir 2 Räume im Bereich des Sozialtrainings einrichten könnnen, einen Snoozleraum, Küche, Konferenzraum, eine Garage für unsere Trailmotorräder und eine Druckwerkstatt.

Fotos und weitere Informationen folgen

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Umfrage der Schülervertretung zur Zufriedenheit der Schüler an der Soeste-Schule

Nachdem die Schülervertretung vor ein paar Wochen eine Umfrage gestartet hat, wurden die Ergebnisse nun als Aushang in der Schule veröffentlicht. Im Vorfeld wurden die Fragen im Rahmen der Schülervertretung von und mit den Schülern erarbeitet und zu Papier gebracht.
Besonders gespannt waren die Erwachsenen auf die Rückmeldung…..denn sie spiegelt einen großen Teil ihrer Arbeit in Schulnoten wider.
Aber die „Angst“ der Lehrer und Sozialpädagogen war völlig unbegründet, denn die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Manche fragen sich: wurden hier etwa die Schüler bestochen? NEIN, wurden sie nicht !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und natürlich gibt es auch viele Verbesserungsvorschläge, Anregungen und Wünsche………
Nach den Sommerferien werden wir uns gut erholt an die Arbeit machen und gemeinsam mit den Schülern nach Lösungen und Möglichkeiten suchen dieses umzusetzen.
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